Ikuko - nachhaltige Gesellschaft Grundlagen Untersuchungen/Studien Unterstützung
IKuKo
Kulturelle Koexistenz
Der Blick auf die täglichen Nachrichten zeigt, dass sich die Probleme der
Menschen wie Gewalt, Krieg, Armut und Hunger nicht verbessern,
sondern konstant bleiben oder sich sogar verschlimmern.

Eine Ursache dafür ist die falsche Perspektive, mit der versucht wird, den Problemen
zu begegnen. Zur Zeit werden die Probleme von außen betrachtet.
Um zum Beispiel den Hunger zu bekämpfen, versucht man
durch neue Techniken die Nahrungsmittelproduktion zu erhöhen, was nicht funktioniert,
weil gleichzeitig durch die Klimaerwärmung die landwirtschaftlich nutzbare Fläche reduziert wird und
durch das Bevölkerungswachstum der Nahrungsanteil pro Kopf sinkt.

Eine wirklich Lösung der Probleme gibt es nur, wenn man die Perspektive wechselt
und sich fragt, welche Mechanismen dazu führen, dass wir so handeln, wie wir es tun.
Das Individuum ist hier der entscheidende Grundbaustein. Verstehen wir das Handeln unseres „Ichs“,
verstehen wir auch, warum sich Gruppen und Gesellschaften so verhalten, wie sie es tun.
Aus diesem Verständnis entwickelt sich die Kulturelle Koexistenz als Form des gesellschaftlichen
Zusammenlebens.